Frische Bärlauchblätter sollten immer gut gewaschen werden und am besten schleudert ihr die in einer Salatschleuder gut trocken. Alternativ könnt ihr sie auch einfach auf einem Küchentuch abtropfen lassen und gut trocken tupfen. Danach werden die Blätter grob klein geschnitten, dass man sie gut in einen Mixer packen kann. Dort werden sie dann zu einem feinen Püree gemixt, ähnlich wie bei Pesto.
Nun wird die Chilischote fein gehackt oder einfach mit dem Mixer gegeben. In einer Schüssel werden dann Bärlauchpüree, gehackte Chili und das grobe Meersalz gründlich miteinander vermengt und verknetet. Am besten zieht ihr dazu Handschuhe, an den der Bärlauch reicht sehr streng nach Knoblauch und färbt bisschen die Hände.
Nun wird die Masse auf einem Backblech mit Backpapier ausgebreitet. Wichtig ist, dass ihr alles gut verteilt ist. Jetzt wird alles im Backofen oder an der Luft getrocknet. Je nachdem wie schnell das Kräutersalz fertig werden soll, könnt ihr euch für die Lufttrocknung oder Ofen Varianten entscheiden. Bei der Lufttrocknung dauert das mehrerer Tage. Am besten ihr stellt es auf die Heizung oder einen Ofen, damit es etwas schnell geht. Bei schönem Wetter hilft die Sonne.
In meinem Fall werde ich alles im Ofen trockene bei 60-70 °C Umluft. Dabei ist die Ofentür nicht ganz geschlossen. Steckt einfache einen Holzlöffel in die Ofentür, so kann die Feuchtigkeit entweichen. Zwischendurch immer wieder alles vermengen und fühlen, ob es schon getrocknet ist. Bei dieser Menge dauert das ca.1-2 Stunden.
In der Zeit können die Pfefferkörner in einem Mörser klein gemörsert werden. Sobald das Salz mit dem Bärlauchpüree gut getrocknet ist, wird der Pfeffer dazugeben und alles gründlich vermengt. Durch das Trocken kann es sein, dass ein paar größere Stücke entstanden sind, die können ganz einfach mit den Händen zerbröselt werden. Danach alles noch ein dichtes Gras abfüllen.